Sonntag, 26. März 2017

[Protagonisteninterview] 666 von M.H.Steinmetz

Leider muss das Interview heute entfallen!


Da Hell's Abyss heute die Bühne des Archeron
in Brooklyn rockt und

M.H.Steinmetz leider auf der 
Buchmesse in Leipzig aufgehalten wird,
werden wir das Interview
zu späterem Zeitpunkt nachholen.


Ich wünsche allen Beteiligten viel Spaß bei ihren Terminen und freue mich auf das in Kürze stattfindende Interview.

Stay tuned!

[Buchvorstellung] 666 von M.H.Steinmetz






Buchvorstellung 
666

Wichtigste Fakten:
Autor: M.H.Steinmetz
Verlag: Papierverzierer
Erscheinungsjahr ebook: 2015
Seitenanzahl: 292 Seiten
Preis ebook: 2,95
Preis Taschenbuch: 13,95


Neugierig geworden?
Das Buch gibt es bei
Amazon oder beim Papierverzierer Verlag


Über den Autor:
M. H. Steinmetz, Jahrgang 1965, lebt im schönen Rheinland-Pfalz und verdient sein täglich Brot als Programmierer. Indirekt hat er seinem Beruf den Weg zur Feder zu verdanken. Lange Flüge und Auslandsreisen haben nicht nur seine sowieso schon rege Fantasie beflügelt, im Flugzeugsitz und in Hotelzimmern gab es zudem viel ungestörte Zeit, um seine Geschichten voranzutreiben.
Wenn er nicht gerade am Laptop sitzt und düstere Geschichten schreibt, treibt er sich auf Endzeit-Rollenspielen herum oder schlägt sein Lager als Reenactor im Mittelalter des 13. Jahrhunderts auf. Zwischen alldem findet er Entspannung auf dem Rücken seines Pferdes, tobt mit seiner kleinen Tochter durch die Wohnung oder widmet sich dem mittelalterlichen Fechten, um bei Kondition zu bleiben.

Über das Buch:
Lucy ist der neue Star der New Yorker Undergroundszene. Sie ist jung, schön und verdammt tough. Nach einem Auftritt ihrer Band »Hell's Abyss« ändert sich jedoch alles. Rätselhafte Blackouts stoßen sie in einen Strudel voller Wahnsinn, Blut und Gewalt, aus dem es kein Entrinnen gibt. Aber was augenscheinlich nur als Mordserie beginnt, bedeutet vielleicht mehr als nur das Töten von Menschen.
M. H. Steinmetz lässt nach seiner Erfolgsromanserie »Totes Land« mit der Gothic-Band HELL'S ABYSS den Horror in blutiger Form über die Erde kommen. Nichts für schwache Nerven!

Mein Fazit

Dieses Buch ist brutal, und wirklich nichts für schwache Nerven. Also passt es genau für mich! Das merkt man daran, dass ich es innerhalb von zwei Tagen vollständig gelesen habe. Brutal, verwirrend und emotional begleiten wir Lucy durch ihre schwere Kindheit, durch die ersten Phasen ihrer Band und natürlich durch ihre sehr verstörenden Blackouts.

Ein absolutes Muss, für alle Liebhaber des Horrorgenres! Und Band 2 Abaddon ist schon erschienen!

Wenn jemand noch nicht weiß, was er von diesem Buch halten soll, kann sich auch gerne meine Rezension durchlesen.


[Buchvorstellung] Der Monsterjäger und die Prinzessin von Michael Karner







Buchvorstellung 
Der Monsterjäger und die Prinzessin





Wichtige Fakten:
Autor: Michael Karner
Erscheinungsdatum: 1.5.2017



Leseprobe auf Goodreads!




Über das Buch:
Praya ist die Prinzessin des Juwels der Wüste, doch etwas ist besonders an ihr. Um ihre ewige Jugend zu bewahren, wurde sie in einen Tiefschlaf versetzt. Als der junge, ehrgeizige Monsterjäger Ducarte und ein friedfertiger Kung-Fu-Mönch mit dubioser Vergangenheit zu ihrer Rettung auftauchen, verfolgt jeder seine eigenen geheimen Pläne. Doch jemand will der Prinzessin das Leben rauben. Das ungleiche Trio muss sich zusammenschließen, um eine Flucht über drei Kontinente anzutreten. Von der sengenden Wüste, zu frostbefallenen Wäldern, gelangen sie auf die Spur ihrer Verfolger. Doch je mehr sie die Verschwörung aufdecken, desto eher gerät ihre Heimat in Gefahr.  Als ein vermeintlicher Verbündeter die Helden unerwartet in die Arme des übermächtigen Feindes treibt, ist der einzige Ausweg, sich ihm zu stellen. Denn Praya erinnert sich langsam an ihre magischen Kräfte.  Ihre Familie hielt sie noch aus einem anderen Grund gefangen…  Epic-Fantasy-Abenteuer - Eine geballte Ladung aus Schwert & Magie, Schießpulver & Kung-Fu.

Was ich mir vom Buch erwarte?
Als mich der Autor anschrieb, ob ich Zeit hätte bis zum 1.Mai das Buch zu lesen, da es an diesem Tag erscheint, sagte ich voller Freude ja. Denn die Mischung als Schwert, Magie und Kung-Fu scheint mir etwas anderes zu sein, als man sonst so im Fantasygenre liest. Deshalb, lasse ich mich im April von diesem Schätzchen überraschen und werde euch auf dem Laufenden halten.

[Protagonisteninterview] Burlesque Princess von Hailey J. Romance






Protagonisteninterview
Burlesque Princess von
Hailey J. Romance




[Wir befinden uns im Moonlight. Mir gegenüber sitzen Tina und Ruby. Die Tür wird aufgerissen und Ryan tritt völlig außer Atem ein.]

Hallo und herzlich willkommen zum Interview. Es freut mich wirklich außerordentlich, heute Ruby, Tina und Ryan begrüßen zu dürfen.
Wie geht  es euch heute?

Tina: „Danke, mir geht es hervorragend.“
Ruby: „Ich bin happy.“
Ryan: „Mit dieser Frau an meiner Seite, muss es einem doch gut gehen, oder nicht?“

Es gibt Tage, die können alles in deinem Leben verändern. Was sind die Tage, welche euer Leben total aus dem Takt geworfen haben?

Ruby: „Es war der Tag an dem ich erfuhr, dass meine Eltern bei einem Flugzeugabsturz gestorben sind.“
Tina: „Bei mir war es der Tag, an dem ich ins Kinderheim kam.“
Ryan: „Als meine Eltern sich trennten und ich mit meinem Dad mitzog.“
Tina: „Ich denke, jeder der seine Eltern verliert, egal auf welche Art und Weise, weiß wie es uns ergangen ist.“
Ruby: „Und sieht, wie man am Ende doch glücklich werden kann.“
Tina: „Manche von uns haben dafür aber einen mächtigen Tritt in den Hintern gebraucht.“

Wie habt ihr denn dann wieder in das Leben zurückgefunden?

Ryan: „Tina hat Ruby wirklich in die richtige Richtung gezogen. Zum Glück.“
Ruby: „Ja und ich dich.“
Tina: „Ihr zwei seid euch so ähnlich. Stur, wie meine Kinder, wenn sie am Abend keine Schokolade mehr bekommen.“
Ruby: „Ich bin nicht stur.“
Tina: „Und ob …“
Ruby: „Jetzt aber nicht mehr.“
Tina: „Nur noch manchmal.“

Das klingt jetzt interessant. Tina, wie groß ist deine Hilfestellung in diesem Zusammenhang? Oder war der Schubs in die richtige Richtung nicht nötig?

Tina: „Oh Gott, wenn ich daran zurückdenke, was ich mit ihr durchhabe …“
Ruby: „So schlimm?“
Tina: „Du hast dich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, auf die Anzeige vom Ballett Theater zu  reagieren.“
Ruby: „Hat ja auch nichts gebracht.“
Ryan: „Hey, du hast mich kennengelernt.“
Tina: „Sehen Sie, so ist sie immer. Nur das Schlechte sehen.“
Ruby: „Das stimmt doch gar nicht.“
Tina: „Du hast deine große Liebe gefunden. Oder etwa nicht?“
Ruby: „Ja ist ja schon gut. Meine Freundin hat recht. Viel mehr noch, hätte sie mir nicht einen riesen Schubs gegeben, säße ich jetzt nicht hier.
Ryan: „Und nicht neben mir.“
Ruby: „Sie ist eben eine richtige Mama, die weiß was gut für ihre Kinder ist. Und so hat mich Tina auch immer behandelt, wie ihr eigenes Kind.“
Ryan: „Klingt irgendwie komisch, wenn man bedenkt, dass sie nur wenige Jahre älter ist als du.“
Ruby: „Es stimmt aber. Tina hat viel früher als ich begriffen, um was es wirklich im Leben geht. Nicht aufgeben, dass ist es was wirklich zählt.“
Tina: „Das hast du aber schön gesagt.“

Ryan. Warum hast du ein derart großes Verlangen, Ruby zu helfen?

Ryan: „Als ich Ruby damals in der Umkleide abgeholt habe, war ich auf der Stelle von ihr geflasht. Sie war so hübsch und zitterte vor Angst und als ich sie dann tanzen sah, war mir zwar ab dem ersten Schritt bewusst, dass  sie eine Absage erhalten wird, aber mir war ebenso klar, dass ich ihr helfen muss. Sie erinnerte mich so sehr an meine Mum und meine Schwester.
Ruby: „Du und dein Helfersyndrom.“
Tina: „Sei lieber froh, dass er es hat, sonst wärst du jetzt nicht hier.“
Ryan: „Und ich wohl auch nicht.“
Tina: „Da muss ich dir recht geben mein Lieber. Ruby hat dir in der Beziehung auch ganz schön den Kopf gewaschen und nicht aufgegeben, dich endlich wieder mit ihnen zu versöhnen.“
Ryan: „Ich war ganz schön blöd.“
Ruby: „Das kannst du laut sagen.“

Jetzt zur letzten Frage: Was wünscht ihr euch für eure Zukunft?

Tina: „Ich wünsche mir, dass alles so bleibt wie es jetzt ist.
Ruby: „Meine Freundin ist endlich nicht mehr allein. Ich habe die Liebe meines Lebens gefunden und kann tanzen. Wenn alles so bleibt wie es jetzt ist, dann bin ich mehr als nur zufrieden.“
Ryan: „Das hast du aber schön gesagt und dem kann ich mich nur anschließen.“


Ich bedanke mich ganz herzlich für das Interview!

[Protagonisteninterview] Alice - Follow the white von Stephanie Kempin





Protagonisteninterview
Alice - Follow the white 
Stephanie Kempin





[Wir befinden uns im Dämmer-Spiegel-Land, inmitten einer wundervollen Landschaft. Alles ist ein wenig anders, als bei uns]

Hallo und herzlich willkommen zum Interview. Es freut mich wirklich außerordentlich, heute hier bei mir Alice, Chloe und Betty begrüßen zu dürfen.
Wie geht  es euch heute?

Chloe: Gut, danke. Oder, ihr beiden? [Alice und Betty nicken.]

Wie hast du, Betty, die Situation nach deinem Erwachen aufgenommen, als du registriert hast, wo du dich befindest? Wurde dir mitgeteilt, was alles in deiner Abwesenheit passierte?

Betty: Zuerst einmal war ich so dermaßen in Panik, dass ich sogar meine eigenen Fähigkeiten vergessen und wie eine Verrückte gegen den Sargdeckel gehämmert habe. Und dann musste ich erst einmal verstehen, dass ich tot bin. Alles nicht so einfach. Zoey hat mir dann gesagt, dass sie mich erschossen hat, die wusste noch nie, wann sie besser still ist. Und Alice und Chloe haben mir gesagt, dass ich gestorben bin, aber mehr wussten die beiden auch nicht. Die wichtigsten Antworten musste ich später aus Doktor Voight … herausholen.
  
Warum musstet ihr eigentlich in diesem Heim sein und hattet ihr eigentlich schon früher geplant diese Stätte zu verlassen?

Betty: Wir wollten schon die ganze Zeit unbedingt wieder da raus! [Ein paar Schneeflocken rieseln zu Boden.] Oh, tut mir leid. Aber der Schnee schmilzt gleich wieder.
Chloe: [Wirft Betty einen strengen Blick zu, muss dann aber selbst wegen der Schneeflocken grinsen.] Die Welt hat Angst vor uns, so einfach ist das. Immer noch. Deswegen werden wir Mutare in Internate  weggesperrt und sollen lernen, unsere Fähigkeiten zu unterdrücken. Wir haben schon im Alter von ungefähr 13 beschlossen, irgendwann wegzulaufen. Fast hätten wir es gar nicht mehr geschafft, weil wir ohnehin bald die Schule verlassen hätten.
Alice: Man soll in diesen Internaten eigentlich lernen, jemand anderes zu sein. Man kommt schon als Kind dorthin und dann versuchen sie im Grunde nur noch, einen umzukrempeln. Es ist gut, dass wir da rausgekommen sind.

[Auf einmal hoppelt ein Kaninchen vorbei und wird von den Dreien mehr oder weniger freudig begrüßt.]

Oh, herzlich willkommen in unserer kleinen Runde, Mister …. Kaninchen?

Ethan Bond [schaut Alice an]: Wer ist denn das schon wieder? [Wartet die Antwort aber nicht ab.]
Mein Name ist Ethan Bond und ich bin ein Spion Ihrer Majestät, der Königin der Spiegel! Ich muss doch sehr bitten! Und ohne mich wären die drei gar nicht hier!

Ok, ok, Mister Ethan Bond. Warum halfen sie unseren drei Mädels? Sie hätten sie ja auch dem ARO überlassen können und einfach so friedlich im Dämmer-Spiegel-Land weiter leben können.

Ethan Bond: Friedlich? Nein, friedlich war da gar nichts mehr. Nachdem die Seuche ausgebrochen war und diese Weißen Schatten überall herumgelaufen sind, war ein Heilmittel gegen die Seuche unsere einzige Chance, den Frieden wiederherzustellen! Also hat mich Ihre Majestät mit dem wichtigen Auftrag betraut, einen der beiden Schlüssel zum Märenland aus der dampfenden Welt zu holen, denn im Märenland würden wir das Heilmittel finden. Entsprechend verwundert war ich, dass Ihre Majestät schon aufgebrochen war, bevor ich zurückgekommen bin. Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass Lord Langfinger, ähm, Garreth Underwood, ihr den anderen Schlüssel bringt!
Alles drehte sich also um diesen Schlüssel. Und die drei Mädchen hier hatten ihn. Genau genommen habe ich also nicht ihnen geholfen, sondern dem Schlüssel. Dazu musste ich sie eben erst retten, das ließ sich nicht vermeiden.
Betty [schnaubt]: Na, vielen Dank auch.
Ethan Bond: Na, ist doch wahr! Da sagt mir mein Welten-Chronograf die ganze Zeit, dass ich mich unbedingt beeilen muss, und dann soll ich plötzlich noch drei ahnungslosen Zivilisten Fragen beantworten! Als hätten wir Zeit für so was!
Alice: So schlimm waren wir doch gar nicht. Und was hätten wir machen sollen, wir sind eben vorher noch nie durch einen Kaninchenbau in eine andere Welt gestürzt und haben ein Kaninchen mit Welten-Chronograf gesehen.

Können Sie mir bitte diese spezielle Uhr zeigen oder erklären, wie man sich das mit der Zeit vorzustellen hat. Die Zeit wird sich ja doch wohl nicht befehlen lassen, wie schnell……

Chloe: Psst! Auf Bemerkungen mit der Zeit reagiert unser Spionage-Hase nicht so gut. 
Ethan Bond [schaut hektisch auf die Uhr]: „Oh je, oh je. Noch mal Glück gehabt. Sie hat recht, Vorsicht mit der Zeit! Befehlen lässt die sich überhaupt nichts. Aber sie ist ein seltsames Ding und manchmal treibt sie ihre Späße mit einem. Deswegen muss man furchtbar aufpassen, was man über sie sagt.

Ich entschuldige mich für meine unbedachte Äußerung. Was machen wir jetzt? Es ist ja nicht jeder Untote, so wie du, Betty, oder?

Betty: Nein, gar nicht. Ich bin da eine Ausnahme von jeder Regel. Das ARO ist lange davon ausgegangen, dass sich Mutare wie ich gar nicht anstecken können, aber, nun ja, die Dosis, die sie mir und auch zwei weiteren Opfern ihrer Experimente gegeben haben, war wohl hoch genug. [Verzieht das Gesicht]
Es gibt schon große Unterschiede zwischen den Untoten in unserer Welt und den Seuchenopfern oder auch Weißen Schatten im Dämmer-Spiegel-Land.
Chloe: Es ist übrigens richtig toll, wenn man es plötzlich nicht mehr mit der Sorte Untote zu tun hat, die man kennt, sondern mit einer ganz anderen Art. Alles, was die gemeinsam haben, ist, dass sie gerne Gehirne verspeisen.
Alice: Können wir das mit den Gehirnen mal bitte lassen?
Betty: Ja, Kekse schmecken, ehrlich gesagt, auch besser. Chloe, wolltest du nicht noch zu Garreth? Der hat bestimmt auch Kekse.

[Wir eilen zu fünft weiter und treffen auf ein Haus. Heraus kommt Garreth. Er wird vorgestellt und wir dürfen das Haus betreten.]

 Herzlichen Dank, dass Sie uns heute Nacht aufnehmen. Darf ich fragen, wieso manche von euch beim ersten Mal so widerwillig in sein Haus gingen?

Ethan Bond: Das war ja überhaupt gar nicht seins damals!
Chloe: [Verdreht die Augen] Geht das schon wieder los, Ethan!
Garreth [lacht]: Tatsächlich, das war nicht mein Haus. Und unser Spionage-Hase hier konnte mich damals absolut nicht leiden. Er hatte mich im Verdacht, die Seuche gestohlen zu haben, und, was soll ich sagen, er hatte recht. Deswegen wollte ich auch unbedingt dabei helfen, diese ganze Sache wieder in Ordnung zu bringen.
Ethan Bond [nickt energisch]: Das war auch besser so!
Garreth: Du weißt doch ganz genau, dass ich keine Wahl hatte.
Ethan Bond: Hmpf.
Alice: Die Königin der Spiegel hätte ihn ja sonst wohl kaum begnadigt und ihm seinen Titel zurückgegeben, oder?
Ethan Bond: Wahrscheinlich. [Mustert Garreth einmal von oben bis unten] Man muss ja tatsächlich zugeben, dass die Königin der Dämmerung niemanden braucht, um furchtbare Dinge anzurichten.
Chloe: Siehst du. [Zwinkert Garreth zu]
Ethan Bond: Deswegen wollte ich damals jedenfalls nichts weniger, als auch noch mit ihm zu gehen.
Alice: Und was hätten Betty und ich damals denn machen sollen, drei Frauen, allein im Wald, und dann einfach einem fremden Mann in seine Hütte folgen? Das geht nun wirklich nicht. Wir wussten damals ja nicht einmal, wie er heißt, nur, dass Ethan Bond ihm nicht getraut hat. Und mit Chloe konnten wir uns leider nicht beraten, weil sie tot war.
Betty: Mir war seine Schall-Fähigkeit damals ganz schön unheimlich. In unserer Welt gibt es keine Mutare, die so etwas können. Ein wenig neidisch bin ich ja schon.
Chloe: Ich war ja, wie Alice schon gesagt hat, tot. Als ich aufgewacht bin, war unser Häschen weg und die beiden hier hatten sich hinter einer Mauer aus Eis verschanzt und ich hatte keinen Schimmer, wo überhaupt das Problem lag.
Garreth: Zum Glück haben sich die drei schnell entschieden, mir doch zu trauen. Das hätte ansonsten sehr kompliziert werden können.
Chloe: Du bist eben der vertrauenswürdigste Dieb, den wir kennen! [Alice und Betty nicken, Ethan Bond betrachtet interessiert seine Uhr, als hätte er mit der Sache nichts zu tun.]

Ok, das war ja mal eine Ansage von euch. Nun komme ich auch schon zu meiner letzten Frage: Wie würdet ihr euch in drei Wörtern beschreiben? Und was sind eure Wünsche für die Zukunft?

Betty: Das mit der Zukunft ist leicht. Dass wieder Ruhe einkehrt in den Welten und vor allem, dass die Mutare endlich ihren Frieden und ihre Freiheit haben. Ich in drei Worten ist schwieriger. Mmm, Alice würde wohl sagen, ich wäre ausgehungert …
Alice: Moment mal! Das habe ich nie behauptet!
Betty [lacht]: Würdest du dich auch gar nicht trauen, stimmt’s?
[Alice streckt ihr die Zunge heraus]
Betty: Also, nehmen wir mal ausgehungert. Das muss ja nicht nur auf Gehirne und Kekse zutreffen. Hmm, was noch? Galgenhumor könnte hinkommen, weil man ohne ja hier nicht überlebt … ich meine … ihr wisst schon.  Und widerstandsfähig, Schließlich war ich praktisch zu widerstandsfähig zum Sterben.
Chloe: Bei den Wünschen für die Zukunft kann ich mich Betty nur anschließen. Auch wenn ich dazu noch gerne meine Stiefmutter los wäre. Ansonsten: Energisch. Sonst hat man euch ja absolut nicht im Griff. [lächelt bei dem Satz aber] Und direkt. Und, ob ich will oder nicht, die Benimmexpertin dieser Bande hier. Abgesehen von Garreth vielleicht.
Betty: Es wirkt jetzt nicht so, als hättest du mit dem letzten Punkt Schwierigkeiten …
Chloe: Irgendjemand muss ja auch dafür sorgen, dass ihr eure gute Erziehung nicht völlig vergesst!
Alice: Die Gefahr besteht tatsächlich. Mit dem Vergessen. Vor allem bei Betty.
[Betty tut wenig überzeugend so, als wäre sie eingeschnappt]
Alice: Ist doch wahr. Meine Wünsche für die Zukunft sind im Grunde wie die von Betty und Chloe. Ich würde meinen älteren Bruder noch gerne wiedersehen. Und die drei Worte … Also, bei mir ist es wohl neugierig.
[Ethan Bond murmelt etwas]
Alice: Was?
Ethan Bond: Du hast eine fast schon beunruhigende Schwäche für Feuer.
Alice: Das hat sich so ergeben mit dem Feuer! Sagen wir mal, einfallsreich. Ich habe ja schließlich auch noch andere Ideen. Und außerdem mag ich es nicht, wenn jemand ungerecht behandelt wird, also sage ich jetzt insgesamt: Neugierig, einfallsreich, Gerechtigkeitssinn.
Garreth: Wenn im Dämmer-Spiegel-Land wieder Frieden einkehrt, würde mir das für die Zukunft tatsächlich reichen. Aber da sind wir auf einem guten Weg. Ich schätze, danach werde ich helfen, die nächste Welt zu retten, und hoffen, dass es uns gelingt. Und bevor ihr mir jetzt alles Mögliche andichtet: Anpassungsfähig, Überlebenskünstler …
Ethan Bond: Ein bisschen zu sehr von sich selbst überzeugt …
Chloe [mit einem Grinsen]: Jetzt warte mal, bis du dran bist, Ethan!
Garreth:  … freiheitsliebend. Das wohl tatsächlich auch.
Betty: Also, Ethan, wie war das, du bist unser Besserwisser hier …
Ethan Bond: Ich weiß es ja auch wirklich besser! Und ich muss unserem Lord Langfinger hier ausnahmsweise einmal recht geben: Sorgen wir erst für Ruhe hier in unserer Welt und danach kümmern wir uns um die dampfende Welt. Die schaffen das ja anscheinend nicht alleine. Und wenn ich jetzt mal selbst die Beschreibung übernehmen darf: Treffsicher, loyal, verschwiegen.
Alice [fängt an zu kichern]: Du bist das verschwiegenste Plappermaul, das ich kenne!
Betty: Das bist du auf jeden Fall. Also, ich würde sagen, zumindest wir hier haben eine Mission. Dabei wollte ich doch nie die Welt retten!
Chloe: Na, so ist das eben, manchmal müssen Dinge einfach getan werden und besser, man wartet dann nicht ab, bis sich jemand freiwillig meldet, sondern sieht zu, dass man es erledigt. Ich hoffe, wir können danach erzählen, wie wir die Welt gerettet haben.


Ich bedanke mich ganz herzlich für das Interview!

[Buchvorstellung] Bluthund von Julia Lalena Stöcken




Buchvorstellung
Bluthund


Wichtige Fakten:
Autorin: Julia Lalena Stöcken
Verlag: Eisermann Verlag
Erscheinungsjahr: 2016
Seitenanzahl: 448 Seiten
Preis ebook: 3,99 €
Preis Taschenbuch: 12,90 €


Neugierig geworden?
Amazon



Über die Autorin:
Julia Lalena Stöcken, 1989 in Niedersachsen geboren, hat eine tiefe Leidenschaft für alles Vergangene. Mit Vorliebe stöbert sie in Museen und alten Gemäuern. Die Begeisterung für Geschichte hat sie ihrer Mutter zu verdanken, die ihr schon früh historische Romane nahegebracht hat. Und der Wunsch, die Charaktere mögen nach ihrem Willen handeln, trieb sie dazu, den ersten eigenen Roman zu schreiben. Noch bevor sie mit dem Schreiben anfing, zeichnete sie hobbymäßig und heute gehört für sie beides fest zusammen. Skizzen ihrer Charaktere pflastern ihr Arbeitszimmer. Julia lebt mit ihrer Familie bei Lüneburg.


Klappentext:

»Eine Entscheidung, die nur den Tod hervorbringen wird.«
Sussex im Jahr 811: Die junge Cynuise soll dem Herrn von Hlew versprochen werden, doch am Tag ihrer Verlobung erfährt sie, dass ihr totgeglaubter Bruder Cuthwulf noch am Leben ist. Er braucht dringend ihre Hilfe, denn er hat einen dänischen Plünderer gefangen und seine Schwester spricht die Sprache der Nordmänner. Cynuise trifft eine folgenschwere Entscheidung und verlässt noch in der selben Nacht das Gut ihres Vaters, um sich auf den Weg zu Cuthwulf zu machen. Sie ahnt nicht, dass ihr Verlobter ihr bereits dicht auf den Fersen ist. Und er ist nicht der Einzige, der ein Interesse an Cynuise hat.

Dank des privaten Eisermann-Leseclubs konnte ich das Buch bereits lesen. Es ist einfach grandios. Leider kam die Veranstaltung zu schnell, denn die Rezension ist noch nicht getippt. Aber wie immer findet ihr dann die Rezension auf meinem Blog.

[Buchvorstellung] Burlesque Princess von Hailey J. Romance





Buchvorstellung 
Burlesque Princess

Wichtige Fakten:
Autorin: Hailey J. Romance
Erscheinungsjahr: 2017
Seitenanzahl: 228 Seiten
Preis für das ebook: 0,99€
Preis für das Taschenbuch: 8,99€
Das Buch ist auch über kindle unlimited erhältlich.

Du willst es lesen? Hier kannst du es kaufen:
Amazon



Über die Autorin:Hailey J. Romance ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die in ihrer Freizeit mit großer Leidenschaft Liebesromane schreibt. Wenn man sie fragt, woher sie die Inspirationen für ihre Geschichten nimmt, antwortet sie immer: Ich gehe mit offenen Augen durchs Leben!
Offizielle Seiten:
http://www.hailey-j-romance.de/
Hailey J. Romance @ Facebook


Hier der Klappentext:

„Ich muss tanzen, um mich wieder zu spüren, um meinem Körper wieder Leben einzuhauchen und wieder lieben zu können.“ Eine große Leidenschaft, die durch eine Familientragödie zerstört wird. Eine junge Frau, deren Schmerz so tief sitzt, dass sie kaum Luft bekommt. Ein Mann, der urplötzlich in ihr Leben tritt, könnte zu ihrem Retter werden … vielleicht.
Rubys Leben gleicht einem Trümmerfeld. Sie jobbt in einer Bar in Las Vegas und lässt sich von ihrem Sugardaddy aushalten. Als ihre Freundin Tina eine Annonce entdeckt, scheint es für einen kurzen Moment, als würde sich Rubys Schicksal vielleicht doch noch zum Guten wenden, die bittere Enttäuschung folgt jedoch nur einen Tag später. Rubys weiteres Leben scheint besiegelt - bis sie Ryan über den Weg läuft. Er zeigt ihr eine ihr bis dahin unbekannte, reizvolle, verführerische und geheimnisvolle Welt, die sie sofort fasziniert und nicht mehr loslässt …


Ich durfte das Buch bereits lesen und ich muss sagen, es hält was es verspricht. Eine Tragödie, eine Liebesgeschichte und natürlich eine verbotene neue Welt. Ich mochte den Schreibstil von Hailey sehr und kann dieses Buch jeden empfehlen, der gerne Liebesromane mit erotischen Szenen liest.

Neugierig geworden? Dann geht es hier zu meiner Rezension.